Solarenergie – nachhaltig und effizient

Solar WeltkugelDie Debatte um den Klimawandel nimmt in Politik und Medien immer weiter Fahrt auf. Auch das Interesse der Bevölkerung an alternativen, nachhaltigen Energien steigt stetig an. Dabei gehört die Gewinnung von Solarenergie für Hausbesitzer zu den attraktivsten Methoden.

 

Funktionsweise von Solaranlagen

Durch Solaranlagen lässt sich neben elektrischem Strom auch die Wärme für Heizung und Warmwasser gewinnen. Strom wird mittels Photovoltaik (Module) erzeugt. Dabei werden die eingespeisten Sonnenstrahlen direkt in den Solarzellen der Module in elektrischen Gleichstrom verwandelt und anschließend zu Wechselstrom modifiziert.

Um die Sonnenenergie für Heizung und Warmwasser nutzbar zu machen, wird die von den Kollektoren aufgenommene Wärme an eine Trägerflüssigkeit (Wasser-Glykol-Gemisch) weitergegeben und anschließend in einen Wärmespeicher gepumpt. Bezeichnet wird dieser Vorgang als Solarthermie.

Zur Produktübersicht des Solar-Sortiments

 

Wirtschaftliche und ökologische Aspekte

Zweifellos sind Solaranlagen mit hohen Anschaffungskosten verbunden. Zurecht stellen sich viele Hausbesitzer daher die Frage, wie profitabel diese aus finanzieller Sicht wirklich sind. Die gute Nachricht: Wer in eine Solaranlage investiert, darf sich zum einen über staatliche Fördermaßnahmen freuen. So können – je nach Förderprogramm – bis zu 50% der anfallenden Kosten bezuschusst werden. Zum anderen eignet sich eine Solaranlage hervorragend, um Strom- und Heizkosten einzusparen. Gleichzeitig verschafft sie den Hausbesitzern auch eine finanzielle Unabhängigkeit von den regionalen Versorgungsunternehmen.

Im Schnitt hat sich eine Solaranlage nach etwa zehn Jahren amortisiert. Berücksichtigt man dabei eine Gesamtlaufzeit von über zwanzig Jahren sowie die Annahme, dass Strom- und Wärmepreise auch in Zukunft weiter ansteigen, gilt die Anschaffung einer Solaranlage aus wirtschaftlicher Sicht mehr als eine clevere Entscheidung.

Zusätzlich zu den finanziellen Vorteilen überzeugen Solaranlagen auch aus ökologischer Sicht. Weil für die Gewinnung von Strom und Wärme keinerlei fossile Brennstoffe benötigt werden, arbeiten Solaranlagen komplett emissionsfrei und damit im ganz im Sinne des Klimaschutzes.

Dackdecker mit Solarplatten

 

Kombination mit einer Wärmepumpe

Noch effizienter sind Solaranlagen in Verbindung mit einer modernen Wärmepumpe. Bei einer Photovoltaikanlage kann diese direkt mit dem erzeugten Solarstrom betrieben werden. Besonders praktisch: Ist der Stromspeicher durch die Photovoltaikanlage vollständig geladen, wird überschüssiger Strom in Wärme umgewandelt und in einem Pufferspeicher gespeichert.

Ebenfalls sinnvoll erweist sich die Kombination von Solarthermie und Wärmepumpe. So kann eine Solaranlage allein etwa zwei Drittel des Jahresenergieverbrauchs für die Trinkwassererwärmung decken. Mit Heizungsunterstützung durch eine Solarthermie Anlage sind es bis zu 30 Prozent des Jahresenergieverbrauchs für die komplette Wärmeversorgung.

 

Jetzt beraten lassen

Ob mit Wärmepumpe oder nicht, mit Fokus auf Photovoltaik oder Solarthermie – damit eine Solaranlage installiert und in Betrieb genommen werden kann, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. So ist zunächst bspw. die Anzahl der benötigten Module und/oder Kollektoren und – daraus resultierend – die erforderliche Dachfläche zu ermitteln. Auch Ausrichtung und Neigung des Dachs wirken sich maßgeblich auf den Ertrag aus.

Die Heizperiode ist soeben zu Ende gegangen. Die nächste beginnt in einem guten halben Jahr. Der perfekte Zeitpunkt sich von Fachleuten ausführlich beraten zu lassen und in die nächste Saison mit eigener Energie starten.

 

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